All posts tagged 'deutsch'

Weihnachtskuchen selbst gemacht

Man nehme:

1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter Whiskey

Zubereitung:

Zunächst kosten Sie den Whiskey und überprüfen so seine Qualität. Nehmen
Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand.

Währenddessen probieren Sie nochmals den Whiskey und überzeugen sich davon,
dass er wirklich von bester Qualität ist. Gießen sie dazu eine Tasse
randvoll und trinken Sie diese aus.

Wiederholen Sie diesen Vorgang. Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie
in der Rührschüssel die Butter flaumig weich. Fügen Sie einen Löffel voll
Zucker hinzu. Überprüfen Sie, ob der Whiskey noch in Ordnung ist. Probieren
Sie dazu nochmals eine Tasse voll.

Mixen Sie den Schalter aus! Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die
Schüssel. Haun Sie die schrumpligen Früchtchen mit rein. Malten Sie den
Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit
‘nem Traubenschier. Überprüfen Sie den Whiskey auf seine Konsissstenzzzz…

Jetzt schmeissen Sie die Zitrone in den Mixer und drücken ihre Nüsse aus.
Fügen Sie eine Tasse hinzu. Zucker, alles. Was auch immer … Fetten Sie
den Ofen ein. Drehen Sie ihn um 350 Grad. Schlagen Sie auf den Mixer, bis
er ausgeht. Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie
den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskeys.

Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen …

Zitat der Woche

Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, dann werdet ihr feststellen das man Nachts bei Greenpeace kein Bier kaufen kann.

Zitat der Woche

Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

(Mahatma Gandhi, via m3)

AON.at ADSL auf Mac OSX Leopard einrichten

Heute habe ich versucht AON.at ADSL von der Telekom auf meinem Mac OSX Leopard Rechner einzurichten. Effektiv habe ich ziemlich lange “versucht” und auch Google hat nicht wirklich weitergeholfen, daher hier die Anleitung um via AON.at ins Internet zu kommen:

  1. Ich gehe davon aus, dass alles richtig verkabelt ist und man durch Eingabe von http://10.0.0.138/ im Browser auf die Modem-Konfiguration gelangt. Falls nicht, hier hilft Google noch weiter :)
  2. In den Systemeinstellungen von Mac OSX ist ein neues Interface hinzuzufügen (kleines + links unter der Liste).
  3. Achtung! AON verwendet kein PPPoE sondern PPTP. Beim Hinzufügen also “VPN” aus der Liste auswählen und dann PPTP.
  4. Die Einstellungen wie nebenstehend vornehmen und unter “Authentication Settings” das Kennwort eingeben. Wichtig ist die Auswahl von “None” für die Verschlüsselung.
  5. Noch viel wichtiger ist die richtige Auswahl unter “Advanced” – hier muss “Send all traffic over VPN connection” ausgewählt sein. Sonst verbindet sich das VPN zwar aber alle Anfragen gehen ins Nirvana, nicht mal DNS Auflösung funktioniert.

Das war’s auch schon.

Spannend wird dann noch die Verbindung der Airport Extreme mit dem ADSL… mal schauen ob das klappt.

Probleme mit dem neuen iPhone :)

Youtube: Encyclopaedia Niavaranica – Michael Niavarani über das Iphone

Via m3.

Wegwerfgesellschaft….

Also mich wundert es ja nicht sonderlich, das wir immer mehr zu einer Wegwerfgesellschaft verkommen – wenn der Tausch des Heizelementes einer Waschmaschine ein Drittel des Neupreises ausmacht…. und die Arbeitszeit sowie Anfahrt jeweils (!!!) mehr kosten als der Heizstab an sich…

Na hoffentlich wäscht sie jetzt die nächsten 7 Jahre wieder ohne Probleme!

(Foto von Flickr)

U2 Kartendesaster 2009

Heute, 9 Uhr, hat der Kartenvorverkauf für das U2 Konzert in Wien gestartet. Eigentlich nicht gestartet, sondern stattgefunden – weil die Karten, wie erwartet und üblich, binnen einer guten Stunde ausverkauft waren.

Ich war dabei – und habe aber keine Karten bekommen. Weil der Online-Shop um ziemlich genau 9:01 nicht mehr verfügbar war:
Wie auf der oeticket.com Facebook-Gruppe schön zu lesen ist wundern sich einige Fans wie man ein Shop-System so schlecht auf den Ansturm vorbereiten kann. War ja bei U2 nicht vorherzusehen…. auf Ö3 wurde großartig die Werbe-Trommen gerührt und der Ö-Ticket Chef hat großmundig verkündet dem Ansturm im Web gewachsen zu sein. Er könnte mir bitte erklären wieso ich 4x Karten in den Warenkorb gelegt habe aber nie zum Checkout gekommen bin (obiges Bild…)?

Schlecht gemacht!

Update: auch wenn ich von dieser Zeitung nicht viel halte, so ist dieser Artikel doch recht interessant zu lesen:
-) U2-Konzert nach Riesenchaos ausverkauft
Viel interessanter ist aber noch wie sich Ö-Ticket in die … gesetzt hat:
-) Skandal um U2-Tickets
Nun ja, man muss nur auf Facebook die Meldungen verfolgen, dann erkennt man recht schnell, dass Ö-Ticket in nur 24h sehr viel Negativ-Marketing eingefahren hat…

Apricot

Wieso erinnert mich das an das Haus von guten Freunden von uns?

sandy: Schaaatz?
kenny: jopp?
sandy: Was hältst du davon wenn ich mein neues Zimmer in nem Pfirsichton streiche?
kenny: in einem was-ton?
sandy: pfirsich
kenny: also pass auf ich erklär dir jetz mal was Männer können NUR 16 Farben sehen. Das ist wie bei Windows im abgesicherten Modus. Pfirsich, zum Beispiel, ist eine Frucht und keine Farbe.

(Via german-bash.org, Foto von flickr)

2 Jahre Shaolin Tempel Graz


Der Shaolin Tempel Graz feiert am 28. September seinen 2. Geburtstag! Wer mit dem Shaolin Kung Fu Training liebäugelt sollte diesen Termin nutzen, es gibt eine Spitzen-Performance sowie Gelegenheit ein wenig Tempel-Luft zu schnuppern und sich zu informieren. Und danach? Ab zum Probetraining!

Amitabha!

Wie man die Schweinegrippe richtig nutzt

In letzter Zeit bin ich durch zu viel Arbeit wenig in die Berge gekommen, und grübelte schon lange, wie ich das ändern könnte.

Da schickte mir der Himmel die Rettung: Am Wochenende begannen die Medien in theatralischer Form über den “Schweinegrippe”-Schwachsinn zu berichten, und ich beschloss, das sofort zu meinen Gunsten zu nutzen.

Montag, 27.4., 8h30:
Ich komme ins Büro, mein erster Weg führt mich zum Kaffeeautomaten, wo sich bereits die zwei grössten Tratschen der Firma über die aktuelle Weltlage unterhalten. Ich grüsse freundlich, und erzähle von der gestrigen Rückkehr meines Neffen aus Mexiko (ich habe zwar keinen Neffen, aber das macht ja nichts) und seinen wunderbaren Urlaubsfotos. Nach überschwänglicher Beschreibung diverser Bauwerke von Mexiko City und abschliessendem Austausch diverser Artigkeiten verlasse ich das Kaffeekämmerchen wieder.

Montag, 27.4., 9h05:
Ich kann mithören, wie ein entfernter Sitznachbar, nach einem Besuch des Kaffeekammerls, in der Apotheke 2kg Tamiflu bestellt.

Montag 27.4., 11h30:
Alle Kollegen im Grossraumbüro dürften sich mittlerweile mit Tamiflu eingedeckt haben. Einer, der keines mehr bekam, da ausverkauft, stand kurz vor der Selbstentleibung, und war mir dankbar für den Tipp, dass Traubenzucker ähnliche Schutzwirkung aufweise. Kurz darauf sah ich ihn mit einer Einkaufstasche voll Dextro-Energen erleichtert ins Büro zurück kehren.

Montag 27.4., 12h30:
Ich fragte, ob mich jemand zum Mittagessen begleiten wolle, aber niemand hatte Zeit. Deswegen ging ich allein.

Montag 27.4., 14h30:
Ich wurde wegen einer dienstlichen Beiläufigkeit zum Chef gerufen, die nach 5 Minuten erledigt war. Danach fragte er mich eine halbe Stunde nach den Bildern von Mexiko City aus, und ich versprach, morgen welche mit zu bringen. Als ich wegen seiner Zigarette ein paar mal husten musste, fragte er mich besorgt nach meiner Befindlichkeit und der meines Neffen, und ich dankte ihm artig dafür.

Montag 27.4., 16h:
Ich verlasse das Büro, nachdem ich beiläufig erwähnt habe, dass ich Kopfschmerzen hätte und mich nicht besonders gut fühle. Morgen werde ich zum Grossangriff übergehen.

Dienstag 28.4., 7h30:
Ich bin als erster im Büro, und habe eine Zwiebel und etwas geriebenen schwarzen Pfeffer mit. Ich schneide die Zwiebel auf, und reibe mir mit der Schnittfläche das Gesicht unterhalb der Augen ein.

Dienstag 28.4., 8h:
Meine ersten Opfer – äähh, Kollegen – betreten das Büro. Ich habe etwas Pfeffer auf meine Weste geschüttelt und erwarte sie im Kaffeekammerl. Ich begrüsse sie, nachdem ich vorher auf meine gepfefferte Brust geschlagen habe, als ob sie mir eng geworden wäre, mit einem Niesanfall und tränenden Augen. Nachdem sie den morgendlichen Handschlag verweigert haben, erzähle ich ihnen, dass mein Neffe gestern abend leichtes Fieber bekommen hätte.

Dienstag 28.4., 11h:
Wie ich aus verlässlicher Quelle erfahre, haben alle 3 Apotheken in der näheren Büro-Umgebung kein Tamiflu mehr.

Dienstag 28.4., 11h30h:
Ich höre ein Streitgespräch des Dextro-Energen-Kollegen mit einem anderen, der ihm den Vogel zeigt.

Dienstag 28.4., 12h30:
Da mich wieder niemand zum Mittagessen begleiten möchte, gehe ich zum Mexikaner und bestelle mir dort einen extra scharfen karibischen Wurzeltopf.

Dienstag 28.4., 13h30:
Ich schmiere mir mit der übriggebliebenen Zwiebelhälfte vom Morgen wieder das Gesicht auf dem WC ein, und betrete als Folge des Wurzeltopfes röchelnd und mit hochrotem Gesicht das Büro. Aufgrund frischen Pfeffers in meiner Weste muss ich auch ein paarmal niesen. Wankend erreiche ich meinen Schreibtisch, gleichzeitig mit dem Büro-Ersthelfer, der eine Atemschutzmaske vor seinem Gesicht hat. Ich bedeute ihm aber, dass alles in Ordnung ist, und er zieht sich erleichtert mit dem Defibrillator wieder zurück.

Dienstag 28.4., 13h45:
Ich erzähle meinem Sitznachbarn, unterbrochen von Hustenanfällen, dass ich mittags telefonisch gehört hätte, dass mein Neffe ins Spital eingeliefert worden sei.

Dienstag 28.4., 14h30:
Mein Chef ruft an, und bevor er noch etwas sagen kann, frage ich ihn, ob er die Bilder von Mexiko City sehen will. Er freut sich, dass ich nicht vergessen habe, und ist ein paar Sekunden still. Dann sagt er, dass er leider heute keine Zeit hat – ich solle aber bei seiner Sekretärin vorbei schauen, da liege eine wichtige Information für mich.

Dienstag 28.4., 14h45:
Ich schleppe mich zur Chefsekretärin. Irgendwie schaut sie komisch aus mit der Atemschutzmaske vorm Gesicht. Sie eröffnet mir, dass mir der Chef eine Woche frei gibt, wenn ich sofort einen Arzt aufsuche. Und ich möge es nicht wagen, vor Dienstag nächster Woche auch nur anzurufen. Ich rebelliere, und verweise auf die viele Arbeit, die noch wartet. Sie sagt, das sei alles geklärt, ich hätte eine Woche frei, und tschüss.

Dienstag 28.4., 15h00:
Ich verlasse das Büro, nicht ohne vorher auf dem WC mir ordentlich das Gesicht zu waschen und die Weste auszubeuteln. Auf der Stiege treffe ich jemand aus der Salzburger Geschäftsstelle, der mich fragt, ob ich etwas von dem schweren Schweinegrippefall hier wüsste. Nein, sage ich, und lausche interessiert seiner Erzählung: Er sei als Ersatz für einen Grippösen hierher abkommandiert worden, derjenige liege im Spital und ringe mit dem Tod, und zwei seiner Familienmitglieder seien bereits verstorben. Gestern sei er aber noch arbeiten gewesen, unverantwortlich so was!

Ich stimme ihm völlig zu, und bin froh, nun eine Woche daheim bleiben zu dürfen, ich will mich ja mit nix anstecken. Ich werde die überraschende freie Woche intensiv zum bergsteigen nutzen, da ist die Luft noch sauber und wird nicht von grippösen Schweinen beeinträchtigt!

Older posts

Newer posts