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Die Evolution des Brotes

joseph-brotIch bin ja jetzt auch schon in einem Alter wo ich sagen kann “Früher war’s besser”.

Zum Beispiel das Brot.

Was einem heutzutage in diversen Wiener Großbäckereifilialen als “Brot” verkauft wird ist ja kaum zu essen. Diese Backmischungen sind schon am nächsten Tag nicht mehr genießbar, falls überhaupt, und haben mit dem Brot das ich aus meiner Kindheit kenne nicht wirklich etwas zu tun.

Insofern also nicht wirklich eine Evolution, sondern ein sehr großer Rückschritt hin zu billigem Brot, welches jeden Tag gekauft werden muss, weil es sonst trocken wie Stroh ist.

Aber es gibt zum Glück auch Ausnahmen – z.B. den Joseph in der Naglergasse im 1. Bezirk. Dort bekommt man noch “echtes” Brot, welches auch nach einer Woche zu Hause noch frischer und besser schmeckt als die Backteigmischungen der Konkurrenz. Das selbe gilt auch für die Semmeln und Mohnweckerl. Aber: wer die probiert hat will nichts anderes mehr. Insofern: Vorsicht, großer Suchtfaktor!

Joseph – Brot vom Pheinsten
Naglergasse 9, 1010 Wien
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Gemma auf ein Bier….

Raimund Korner geht in Pension – und das U-Bahn-fahren in Wien wird um einiges humorloser… zum Glück gibt es ein paar Sprüche zum Nachhören.

Zum Nachlesen:

Aussagen wie

Alter, gemma auf ein Bier, ich erklär dir die Verkehrsregeln.

sollten wir uns abschauen… und im Straßenverkehr etwas entnervter sein…

Alles Gute in der Pension!

Das hohe Fest des hohlen Konsums

Am 8. Dezember, dem Shopping-Tag schlechthin, war in der Kleinen Zeitung ein sehr guter Artikel zum Thema abgedruckt… deswegen möchte ich diesen Artikel all jenen, die noch nicht wissen was sie schenken sollen, ans Herz legen, weil:

[...] Unser Rohstoffbedarf würde 1,4 Erden benötigen, obwohl uns bekanntlich nur eine zur Verfügung steht. Der hypertrophe Energie- und Umweltverbrauch geht zulasten der Nachwelt. Kinderarbeit, Hunger und Dürren sowie politische Unruhen im Kampf um Ressourcen sind die unerwünschten Nebenwirkungen unserer langen Einkaufstage.

Deswegen wäre es wünschenswert (!) sich auf Aufmerksamkeit, Zuneigung und Zeit miteinander zu fokussieren anstatt dem Konsumwahn zu erliegen… und die kühle, entspannte und besinnliche Zeit auch so zu genießen wie es vorgesehen wäre. Ist gut für die  Umwelt und für uns selbst.

Zu lesen in Das hohe Fest des Konsums / Ernst Sittinger

Der Börsenspekulant

Börsenspekulanten scheinen einen wichtigen Teil des Hirns nicht zu besitzen?

Danke Martin Perscheid für diese Perle!

(c) Martin Perscheid.

Bildung 2.0

Wie steht es denn eigentlich um unser Bildungssystem? Heute, in der Zeit von Google und Wikipedia? Wie viel Wissen brauchen wir noch und lernen unsere Kinder richtig bzw. das richtige? Wie könnte es sein? Gunter Dueck gibt einen sehr guten Einblick in wie es seiner Meinung nach aussehen könnte:

Jetzt hoffe ich noch dass sich unsere Bildungsministerin das auch ansieht….

Das EU- Rettungspaket

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.

An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die irische Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten, und legt als Kaution einen 100-Euro-Schein auf den Tresen.

Der  Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

  1. Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden.
  2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern.
  3. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.
  4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine  Getränkerechnung.
  5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke  sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt  einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
  6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.
  7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen.

In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein, sagt, dass ihm keines der Zimmer gefällt, und verlässt die Stadt.

Niemand produzierte etwas.
Niemand verdiente etwas.
Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.

So, jetzt wisst ihr Bescheid. So einfach funktioniert das EU-Rettungspaket.

Als ich mich selbst zu lieben begann….

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist;
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

… Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN !

Charlie Chaplin 
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Eis-Greissler Wien

Wir befinden uns im Jahre 2011 n.Chr. Ganz Wien ist von Eissalons besetzt… Ganz Wien? Nein! Eine von unbeugsamen Biobauern bevölkerte Eis-Greisslerei hört nicht auf, den Geschmacksverstärkern Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die italienischen Eissalons, die als Besatzung in den befestigten Lagern Schwedenplatz und Lugeck liegen….. (Frei nach Asterix)

Denn das Eis in der neu eröffneten Eis-Greisslerei ist einfach um Klassen besser als alles was Wien bisher kosten durfte… und Bio und teilweise sogar vegan ist es noch dazu. Birne – ein Traum! Man schmeckt die Frucht, nicht den Zucker… frei von Zusatzstoffen, ohne künstliche Aromen. Kein Wunder dass die Schlange auch schon einmal 50 Leute lang sein kann….

Fazit nach einigen Tests diverser Sorten (Ziegenkäse habe ich mich aber noch nicht getraut): sehr sehr sehr empfehlenswert!

Eis-Greissler Wien, Rotenturmstraße 14, 1010 Wien.
Täglich 10-22 Uhr offen zum glücklich sein…

PS: an alle die sich über den “hohen” Preis aufregen: Qualität kostet nun einmal….

 

Kulisionen mit Gernot Kulis

Samstag Abend war ich im Vindobona bei Gernot Kulis… im Preview seines neuen Programms “Kulisionen”. Es war ein sehr unterhaltsamer und auch lehrreicher Abend… etwas für’s Leben gelernt hat sicher auch Simone… es ist eben nicht sehr schlau kurz vor der Vorstellung etwas auf Facebook zu posten (siehe Bild)…. war eine Aufforderung für eine neue Kulision, welche von Gernot Kulis auch angenommen wurde ;)

Fazit: sehr lustiger Abend, sehr empfehlenswertes Programm, vorher nichts im Facebook posten!

Kauf dich glücklich

Irgendwie ist die aktuelle MediaMarkt Werbung sehr bezeichnend für die aktuelle Konsumgesellschaft… leider. Aber es scheint zu funktionieren, zumindest für MediaMarkt.

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